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Mit Cloud-Gaming in die Zukunft des Spielens einsteigen

In den vergangenen Jahrzehnten haben klobige Blechkisten die Zockerzimmer auf der ganzen Welt bevölkert. Immerhin haben sich die langweiligen grauen Kästen zu bunt leuchtenden High-Tech-Geräten gewandelt. Ein großes Leid für alle Gamer ist die Tatsache, dass die Zeit der größte Feind für jedes noch so ausgefeilte Setup ist. Da wäre es doch klasse, wenn es einen PC geben würde, der jederzeit aus technischer Sicht auf dem neusten Stand der Technik ist. Die gute Nachricht: Mit der Cloud-Gaming-Technologie ist genau das möglich! 

Was ist das Cloud-Gaming? 

Cloud-Gaming revolutioniert das Gaming, indem die Power aus Rechenzentren auch für das Zocken genutzt wird. Anstelle eines eigenen PCs, werden die leistungsstarken Server in Rechenzentren genutzt und sämtliche Aktivitäten dort ausgeführt. Die Daten zur Anzeige und Ein- und Ausgabe werden dann über das Internet übertragen. Das Ganze kann man sich als virtuellen PC vorstellen, wobei der eigene Computer und Monitor dann lediglich zur Anzeige benötigt wird. Daher ist die Power des eigenen PCs oder Laptops zweitrangig. 

Sämtliche Anwendungen und Spiele werden auf den Servern ausgeführt. Die Cloud-Gaming-Dienste halten ihre Server ständig auf dem neusten Stand und passen die Hardware den aktuellen Umständen an. Dadurch ist man nicht selbst gezwungen, sein Setup aktuell zu halten und spart sich die Kosten für die Aufrüstung und den Einbau der neuen Hardware. Allerdings hat man natürlich keinen Einfluss auf die Komponenten seines virtuellen PCs und muss darauf vertrauen, dass die Dienste immer die bestmögliche Hardware verwenden, damit auch aktuelle Spiele jederzeit auf maximalen Settings gespielt werden können 

Voraussetzung für den reibungslosen Ablauf ist eine stabile und schnelle Internetanbindung. Je nach Anbieter sind mindestens kontante 10-15 Mbit/s nötig. Für ein völlig ruckelfreies und hochauflösendes Handling sind jedoch deutlich schnellere Bandbreiten mit mindestens doppelter Geschwindigkeit erforderlich. In dem Internet-Neuland Deutschland sind diese Werte zweifelsohne nicht überall zu erreichen. Insbesondere in ländlichen Gebieten kommen viele Menschen nicht einmal auf die Mindestanforderungen von 10-15 Mbit/s.  

Wie zuverlässig funktioniert Cloud-Gaming? 

Wie jede neue Technologie benötigt auch das Cloud-Gaming eine gewisse Eingewöhnungszeit. Doch nach und nach treten immer mehr Dienstleister auf den Plan, die das Zocken in der Cloud ermöglichen. Auch die Global Player haben das große Potenzial für sich entdeckt. Google, Microsoft, Sony und Nvidia haben bereits eigene Cloud-Gaming-Dienste entwickelt, die den Zugriff auf leistungsstarke Server und gigantische Spielebibliotheken erlauben. Grundsätzlich kategorisiert sich das Cloud-Gaming in zwei Bereiche. Einerseits nutzen die Anwender einen speziellen Client oder andererseits erhalten sie Zugriff auf einen vollwertigen virtuellen Windows-PC. 

Beide Varianten können jedoch ohne weiteres auch auf älteren Geräten zum Einsatz kommen. Denn sämtliche Verarbeitungsprozesse und Berechnungen finden auf den Servern der Anbieter statt und der eigene Rechner wird kaum beansprucht und muss die Daten lediglich darstellen. Demnach spielt die Leistung des eigenen Prozessors oder der Grafikkarte gar keine Rolle. Dies ermöglicht auch das Spielen von PC-Games auf Smartphones und Tablets. Über spezielle Joysticks oder Bluetooth-Peripherie können auf diese Weise die PC-Spiele auch unterwegs mobil gespielt werden. Aber auch hier ist eine ausreichend performante Internetanbindung wieder grundlegende Voraussetzung. 

Vor- und Nachteile des Cloud-Gamings 

Vorteile 

  • Jederzeit technisch auf der Höhe, ohne selbst neue Hardware zu kaufen 
  • Es wird lediglich ein Smartphone, Tablet, Laptop oder PC zur Anzeige benötigt 
  • Keine hohen Stromkosten für High-End-PCs 
  • Plattformunabhängiges Gaming von überall auf der Welt 
  • Wahl zwischen virtuellen Windows-PC oder Client mit Spieledatenbank 

 

Nachteile 

  • Nur bei starken Internetverbindungen (>30 Mbit/s) wirklich zuverlässig 
  • Dienste zum Teil recht teuer (Im Vorfeld sollte nachgerechnet werden, was sich finanziell mehr lohnt. Cloud-Gaming oder stationärer PC mit regelmäßiger Aufrüstung) 
  • Kein Einfluss auf die verbaute Hardware 

 

Mehr Informationen gibt es bei den Experten von www.zockerwolke.de 


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